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Achieving Open Innovation Excellence

OI Excellence“Achieving Excellence in Open Innovation” ist das Thema eines Beitrags im Journal Business+Innovation (Ausgabe 02/2013) von Frank Mattes und Philipp Wagner. Open Innovation, also Unternehmensgrenzen auf der Suche nach innovationsrelevantem externem Wissen überwinden, das tun bereits schon einige Unternehmen – oder haben damit Versuche unternommen.

Mittlerweile sind die methodischen Konzepte der Open Innovation, wie die Lead User-Methode oder Online-Ideenwettbewerbe ebenso wie der Einsatz von Plattformen, der Idee des “Crowdsourcing” folgend, für die Suche nach (technischen) Problemlösungen, kein großes Novum mehr und viele Firmen setzen diese Methoden auch häufig ein.

Doch nicht selten bleibt der Erfolg überschaubar oder gar völlig aus, was die “Einmottung” der Öffnungsversuche zur Folge hat. Kurzfristig sicherlich nachvollziehbar, ist diese Strategie langfristig aber zum Nachteil der Unternehmen. Wie führende “open innovators” zeigen, führt die Öffnung für das Wissen Externer durchaus zu Innovations- und letztlich Wettbewerbsvorteilen. Wie so häufig kommt es darauf an, wie man es macht, wie also Firmen Open Innovation umsetzen. Aber Umsetzung ist nur ein Aspekt …

…oftmals sehen wir hier Praktiken, die wir auch als Erfolgsfaktoren aus dem allgemeinen Innovations- und Projektmanagement kennen. Worum es wirklich geht, und das zeigt uns die Praxis erfolgreicher “open innovators”, ist Open Innovation von einer sporadisch eingesetzen Methode – quasi einer “method of last resort” -  zu einer systematisch genutzten Option werden zu lassen. Aber was soll das bedeuten? Was machen erfolgreiche Firmen anderes als Open Innovation einzusetzen?

Unserer Erfahrung nach sind es im Wesentlichen drei Punkte die den Unterschied machen…

Embedding: erfolgreiche “open innovators” richten ihr gesamtes Organisationsgefüge, also Strategie, Kultur, Organisation und Prozesse, auf eine Öffnung ihrer Organisationsgrenzen aus.

Proactivity: erfolgreiche “open innovators” sehen in Open Innovation nicht nur eine Möglichkeit des letzten Auswegs sondern suchen immer und proaktiv nach Möglichkeiten, ihr Innovationspotenzial durch einen Einbezug externer Quellen und Partner zu vergößern.

Rigor: erfolgreiche “open innovators” haben eigene Strategien, Abteilungen und Prozesse für das Management ihrer Open Innovation-Aktivitäten und verfolgen ein stringentes Management ihres externen Beziehungskapitals.

Natürlich gibt es keine allgemeine Rezeptur für entsprechende Ausprägungen dieser Punkte. Jede Organisation hat ihren spezifischen Kontext, dem angepasst, die Elemente der “Open Innovation Excellence” gestaltet werden müssen – nur eines ist für alle gleich, Open Innovation entledigt Organisationen nicht von der Notwendigkeit, Management zu betreiben und die Logik einer systematischen Öffnung in ihre DNA zu integrieren.

Finden Sie hier den ausführlichen Beitrag Achieving Excellence in Open Innovation.

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