Kulturwandel – erster Akt

Das existenzielle Feld – Identität schärfen und Identifikation schaffen

IdentitätDieses Feld beschreibt, wie das Unternehmen seine existenzielle Beziehung nach Außen zum Markt, zum Kunden, zum Unternehmens-umfeld und nach Innen zu den Angestellten und Mitarbeiterinnen gestaltet. Es geht zum einen um den Gegenstand der Identität, die Frage der erlebten Einheit des Unternehmens. Zum anderen manifestiert sich diese existenzielle Beziehung im Verhalten des Unternehmens zu den Themen Aufgabe und Leistung, und ihrer lebensbestimmenden Bedeutung, sowohl für das Individuum (Mitarbeiter), als auch für das Kollektiv (Unternehmen). In diesem Beitrag möchte ich den Aspekt der Identität herausgreifen und näher beleuchten.
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Kulturwandel – was heißt das und wie geht das?

Wir wollen eine gesunde Unternehmenskultur, klar. Aber was heißt das und vor allem wie geht das? Ein Stück zum Kulturwandel in Unternehmen in vier Akten.

IdentitätDas Führungsduo der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen und Anshu Jain, sprach dieser Tage auf der Aktionärsversammlung von einem Neubeginn für das Unternehmen und verkündete effektvoll  einen „Ethischen Kulturwandel“. Man sorge sich um das Image der Bank, man wolle verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen, so die beiden. Kritisch darauf die Reaktion der Kleinaktionäre: Lippenbekenntnisse seien das, gerade der beiden Personen, die als Investmentbanker die Affären der letzten Zeit mit zu verantworten hätten. Den Worten müssten Taten folgen und eine andere ethische Kultur müsse erst mal in die Köpfe der Angestellten und Mitarbeiterinnen, so die Kommentare.

Ohne Zweifel ist ein Unternehmen auf Dauer nur dann gesund, wenn es über eine gesunde, ethische Unternehmenskultur verfügt. Aber was macht eine gesunde Unternehmenskultur aus? Wo muss kultureller Wandel ansetzen, welche „Taten müssen folgen, was sich in den Köpfen konkret verändern“, damit ein guter Ruf aufgebaut und Vertrauen zurück gewonnen werden können?
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Was macht uns attraktiv und erfolgreich?

BMIDer Blick auf uns selbst als Grundlage für Innovation und Erfolg

Wir kennen alle folgende Situation:
..Man betreibt seit einigen Jahren ein Geschäft als Einzelunternehmer mit recht zufrieden stellendem Erfolg. Ohne ersichtlichen Grund verschlechtert sich die Situation, die Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen geht zurück. Es ist klar, etwas muss  sich verändern, rasch. Aber was und wie?..

In meiner beraterischen Praxis sind mir häufig zwei Reaktionen als typische Antworten auf diese Frage aufgefallen. Man sucht Schlüsse für das eigene Handeln aus dem Vergleich mit Wettbewerbern und deren Handeln oder man analysiert noch genauer und besser die (vermeintlichen) Wünsche der Nachfrager, um Ableitungen für das eigene Handeln zu treffen. Doch häufig macht es Sinn, noch einen Schritt weiter zurück zu gehen. Worin liegt der Grund, dass unser Leistungsangebot nachgefragt wird? Nun, meist darin, dass dieses eine gewisse Attraktivität besitzt. Doch diese Attraktivität entsteht nicht aus dem Blick auf den Markt allein sondern beginnt bei einem Blick auf uns – als Individuum oder Organisation – selbst. Erst die Erkenntnis darüber, was uns attraktiv macht oder machen kann und das entsprechende Bewusstsein sowie die entsprechenden Veränderungen schafft die Möglichkeit auch für andere, diese Attraktivität nachzuvollziehen.

Doch wie kann das gehen, welche Fragen muss ich mir stellen? Weiterlesen