Identitaet

MASTERING EFFECTIVENESS – Operative Excellenz in der Digitalen Welt

Digitale Transformation ist heute Alltag in den meisten Unternehmen. Die Wetten sind längst gemacht – es geht nicht mehr um die Frage ob – es geht um WAS, WANN, WIE. „Agile“ steht ganz oben auf der Agenda, die Antwort auf die VUCA Welt. Viel wird versprochen: Geschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit, Flexibilität, Disruption und ganz neue Innovationsfähigkeit. Und nicht zuletzt eine enorme Effizienzsteigerung – viele Beratungen sprechen von Kostensenkungen in einer Größenordnung von 30%. Die neuen Organisationstypen sollen viel schneller, beweglicher, geistreicher und schlanker sein. Doch wie können solche großen Sprünge in der Bottom Line gelingen?
Geschäftsführungen und Führungskräfte stellen sich wichtige Fragen:

  • Wie können wir unsere Organisation in der digitalen Welt fitter und schlanker machen – nachhaltig, laufend? Und was sind geeignet Hebel bei uns?
  • Wie gelingen uns große «Skill Shifts» – Auf- und Umbau von ganz neuen Fähigkeiten?
  • Wie können wir gleichzeitig innovativer und schneller werden – und dabei auch noch schlanker und Kosten einsparen?
  • Wie können unsere Mitarbeiter und Führungskräfte (Selbst-) Verantwortung übernehmen und unternehmerischer handeln?
  • Wie können wir in der Mannschaft im täglichen Geschäft neue Routinen der Effektivität und Effizienz etablieren?
  • Wie können wir den Spagat zwischen einer (agilen) Vertrauenskultur und einem ambitionierten Kostenmanagement meistern?

Unternehmenslenker haben in der Vergangenheit das Thema Effektivität und Effizienz immer wieder angestrengt und damit – mal mehr mal weniger – Erfolge erzielt. Die Ansätze bezogen sich überwiegend auf die handelnden Menschen. Restrukturierungen, Downsizing und zum Beispiel auch Lean-Ansätze waren in der Regel die Rezepte.
In Digitalen Transformationen ändern und verschieben sich die Ansätze. Immer mehr spielen technologische Möglichkeiten wie Automatisierung von Prozessen eine Rolle. Und an der Schnittstelle von Menschen und Maschine kommen Konzepte wie Agile, SAFe, DevOps zum Tragen.MasteringEffectivness

Es entstehen damit ganz neue Disziplinen in der Organisations- und Unternehmens-entwicklung. Auch können und dürfen die bisherigen Rezepturen nicht ohne weiteres mit den neuen Konzepten vermengt werden. Z.B. ist eine agile Transformation nicht mit den Ansätzen und Denkweisen einer Restrukturierung zu gewinnen. Führungskräfte, Manager und auch Berater sind hier gefordert – ein neues Repertoire muss gelernt werden. Wir nennen das „Mastering Effectivness“ – Operative Excellenz in der Digitalen Welt.

Mastering Effectiveness – worum es geht.
Mastering Effectiveness liegt eine neue Sicht auf die Frage guter Unternehmensführung zugrunde. Diese hängt mit der Schule der Agilen Organisationen und deren Denkmodelle (Agile Thinkings) zusammen. Es ist die zunehmende Abkehr von hierarchischen, Top-Down gesteuerten Organisationstypen hin zu dezentraleren, team-orientierten und selbstgesteuerten Typen. In solchen neuen Strukturen und Systemen gelten andere Regeln und Gesetzmäßigkeiten. Und eine neue Kultur bestimmt das Handeln. MasteringEffectivness02

Die Suche nach einem lebhafteren und motivierenden Verständnis von unternehmerischer Effektivität und Effizienz ist der Schlüssel. Leitend ist da positive Gefühl, dass nicht der Profit einiger Weniger („die da oben“) im Vordergrund steht, sondern den Nutzen für alle Beteiligten spürbar wird. Und damit zum Mitmachen und Gestalten animiert.
Für jeden einzelnen steckt eine Botschaft in Mastering Effectiveness: Gewinne Kapazitäten um neue Möglichkeiten zu schaffen. Überall in Organisationen sind Schätze zu finden, die gehoben werden wollen und können. Diese Schätze (Kapazitäten) sind Potentiale, die es ermöglichen zu investieren. Kapazitäten werden verstanden als eine Art Währung, die ich mir verdiene durch clevere Maßnahmen und dann auch wieder einlösen kann – dort wo ich es für wichtig und richtig halte. Ich werde zum Unternehmer, das funktioniert auf allen Ebenen.
Entscheidend ist hierbei tatsächlich, dass das Modell bis zu Ende gedacht wird. Wenn ein Team Kapazitäten einspart, kann es auch über diese Ressourcen verfügen. Z.B. indem mehr Zeit in Innovationen investiert wird. Ein starkes System kann entstehen: Je mehr Kapazität ich in der Lage bin zu gewinnen, desto mehr kann ich auch leisten. Grundlage dafür ist Souveränität über Kapazitäten und Autonomie der (Investition-) Entscheidungen.

MasteringEffectivness03

Dieses kraftvolle Verständnis holt des Thema Effektivität und Effizienz aus der „dunklen Ecke“ der Kosteneinsparung und Personalabbau heraus. Ein „Reflex der Einsparung“ ist hier kontraproduktiv und hat keinen Platz. Ein Mitarbeiter, ein Team, eine Führungskraft die clever und mit Anstrengung Kapazitäten freigeschafft haben, dürfen nicht eine „Bestrafung“ erfahren, indem diese Kapazitäten gleich wieder „weggeschnappt“ werden. Die Abwägung der klugen Investition der Kapazitäten muss im Kontext von Kundennutzen, strategischen Zielen und größeren gemeinsamen Ambitionen im Unternehmen getroffen werden. Wenn eine Unternehmen Kosten „nur“ sparen will oder muss ist es wichtig, dass klare Ziele und sinnvolle Anreize zwischen den handelnden Personen gesetzt werden. Und Verhandlungsmöglichkeiten geben sind.  Nur so kann der Weg von Druck zu mehr Sog entstehen.

Das „Mastering“ in Mastering Effectivness
Für Führungskräfte und Mitarbeiter in (agilen) Organisationen bringt dieses Konzept viele neue Möglichkeiten mit sich. Vor allem gilt es ein neues Repertoire an Fähigkeiten aufzubauen um Kapazitäten zu gewinnen. Zur Verfügung stehen viele Hebel wie „die Zitrone etwas mehr auspressen“, Strukturen verändern/vereinfachen, Prozesse optimieren oder Methoden einsetzen wie z.B. Lean oder Six Sigma. Wir nennen solche Hebel im Mastering Effectiveness „Denk-Techniken“. Dahinter stehen meist größere theoretische Gebäude und praktisch gut erprobte, z.T. im Unternehmen bereits bekannte Modelle, Konzepte und Methoden. Die Kunst ist es gut zu verstehen, in welcher Situation welche Denk-Technik besonders hilfreich und wirksam ist, was ich investieren muss und was ich damit erreichen bzw. ernten kann.
Zunächst können wir die Hebel und Denk-Techniken unterscheiden durch solche die auf DRUCK (Top-Down) und solche die auf SOG (Bottom Up) angelegt sind. Oft gehen druckvolle Ansätze „von Oben“ etwas leichter und schneller, sind aber weniger Nachhaltig in den Effekten. In agilen Transformationen schauen wir deutlich mehr auf Sog-basierte Ansätze – mit Lernen, Vertrauen, Verantwortung. Diese sind „anstrengender“ und erfordern längere Lernstrecken, stellen sich aber als nachhaltiger heraus.
Wir unterscheiden auch Ansätze die ihre Wirkung im bestehenden System (IN-SYSTEM) entfalten können oder solche, die auf einer Systemveränderung (ON-SYSTEM) fußen. Letztere sind in der organisationalen Veränderung deutlich anspruchsvoller und komplexer zu handhaben – mehr Erfahrung ist geboten.
Das Plädoyer für diese Vielfalt ist ein zentraler Punkt bei Mastering Effectiveness. Es geht um die Horizonterweiterung. Die traditionellen Ansätze (Restrukturierung, Downsizing etc.) haben immer noch ihren Platz. Aber große Programme, von Oben initiiert werden von Führungskräften und Mitarbeitern oft als leidvoll erlebt und scheinen dem Wertegerüst und der agilen Kultur eher entgegen zu stehen. Die Botschaft hier verschiebt sich: „Wir machen das Gemeinsam“; „think big and start small“; „Wir machen auch harte Schnitte zusammen – weil es notwendig ist“, „Die Wahl der Waffen“ obliegt dem Einzelnen oder dem Team, Gestaltungsfreiheit und – freude, gemeinsame Erfolge.    MasteringEffectivness04

Virtuosität im Mastering Effectiveness entsteht mit der Fähigkeit, verschiedenen Ansätze miteinander zu kombinieren, Strategien damit aufzubauen und längerfristig und zielgerichtet an der Effektivität und Effizienz zu arbeiten.

Der Weg zu Mastering Effektivness
Die Fähigkeiten für gutes „Mastering Effectivness“ aufzubauen heißt erst mal die Denkweise und das Modell tief zu verstehen und zu verinnerlichen. Das ist eine Art „Mindset-Shift“, eine neue Kultur.
Kulturveränderung fängt von Oben an. Die Botschaft heisst: „Wir wollen eine Mastering Effectivness Kultur – ambitioniert, als großer Hebel für die Zukunft. Und jeder Einzelne an Bord“.
Der Weg zur neuen Kultur geht über Lernen – Führungskräfte und Mitarbeiter lernen gemeinsam, unterstützt von einer positiven und fördernden Haltung des Top Management und des Controlling. Das Lernen passiert überwiegend im Alltag, in kleinen Versuchen und Schritten („Baby Steps“), beim Ausprobieren und Machen. Dieses Lernen kann auch spielerisch erfolgen, z.B. in Mastering Challenges – Wettstreits um die besten Konzepte in der Praxis. Peer Coaching und kleine Lerngruppen bringen den Aufbau von Fähigkeiten. Gemeinsame Camps und Open Spaces sind nützliche und motivierende Formate für das Erlebnis miteinander.
Mastering Effectivness ist kein Programm (von Oben)! Es fühlt sich eher an wie eine gemeinsame Reise mit kleinen und größeren Erlebnissen und Erfolgen. Alle an Bord.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

 

Leider wird Internet Explorer 7 von dieser Webseite nicht unterstützt.